06.072014 18:00
wm 2014 spielfrei
-SOMMERWOCHENKONZERTE-
MIKE STERN & BILL EVANS
feat: DENNIS CHAMBERS
& TOM KENNEDY

Each Day 2 Shows
1st show: 18:00 Uhr
2nd show: 21:00 Uhr
jazz & fusion
mike stern (g) bill evans (sax) tom kennedy (b) dennis chambers (dr)
Sie sind die lebenden Legenden des amerikanischen Jazz: wenn Bill Evans auf Mike Stern trifft, Groove-Papst Tom Kennedy den Bass zupft und der in der Jazz-Szene ständig präsente Dennis Chambers die Stöcke wirbelt, dann hat sich einmal mehr die Top-Elite des zeitgenössischen Fusion- und Jazz-Rock vereint. Dabei liest sich schon jede einzelne Biographie dieses Quartetts wie das Who is Who der weltweiten Jazzszene. Angefangen bei der Ikone Miles Davis, den Mike Sterns Gitarrenspiel ebenso zu beeindrucken schien wie die Saxophon-Sounds des damals noch jungen Bill Evans. Anders ist es wohl kaum zu erklären, dass der «Meister» höchstpersönlich die beiden Musiker immer wieder in seine Band holte. Und auch heute noch schwebt der Geist des großen amerikanischen Jazz’ über den Konzerten, die Evans, Stern und Band regelmäßig über den gesamten Globus verteilt offerieren. Miles Davis war es auch, der in den 80er Jahren das Talent des Tenor- und Sopransaxophonisten Bill Evans erkannte und ihn als Sideman erstmals ins große Rampenlicht stellte. Danach schnellte die Karriere Evans rasant nach oben. Im Gegensatz zu Evans wurde Mike Stern zunächst nicht als Solist, sondern als Mitglied der Formation Blood Sweat & Tears berühmt. Als Stern die Zeit des «Spinning Wheel» hinter sich ließ, begann seine beeindruckende und bis dato ungebrochene Solo-Karriere. Am Ende war Stern unter anderem auch die Gitarre des Drummers Billy Cobham, in dessen Band er einige Jahre mitwirkte. Ebenso kraftvoll wie Cobham versteht es auch Dennis Chambers hinter den Trommeln zu agieren. Die Stationen des amerikanischen Drummers, der inzwischen zu einem der bekanntesten Jazz- und Fusion-Schlagzeuger weltweit zählt, lauten Steely Dan, Santana, George Clinton oder Maceo Parker. Auch Tom Kennedy schien das Talent in die Wiege gelegt: als Sohn eines Jazz-Trompeters griff er als Neunjähriger zum Bass – ein Instrument, das ihn bis heute nicht mehr los ließ. Der größte Moment in Kennedys Lebenslauf dürfte wohl ein unvergessliches Aufeinandertreffen, just zu dessen 18-ten Geburtstag gewesen sein: Gemeinsam mit Jazz-Urgesteinen wie James Moody, Nat Adderley oder Dizzy Gillespie durfte er an diesem Tag ein gemeinsames Konzert spielen. Ebenso wie die Künstler sich auf dieses Zusammentreffen freuen, partizipieren auch die Freunde eines druckvollen und treibenden Jazzrocks von diesem einmaligen Fusion-Erlebnis.(pressetext, Palatia Jazz)