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A-TRANE EMPHIEHLT JAZZFEST BERLIN 2020 VOM 05. BIS 08.11.2020
„JETZT ERST RECHT: NOW IS THE TIME!“
LIVESTREAMINGS

Das Jazzfest Berlin 2020 kann aufgrund der neuen bundesweiten Corona-Verordnungen kein Publikum bei seinen Konzerten empfangen. Wir freuen uns aber sehr, dass das Festival trotzdem mit allen geplanten Projekten stattfinden kann! Es wird live im Radio übertragen und im Web als Video kostenfrei gestreamt: auf ARTE Concert und auf Berliner Festspiele on Demand. Außerdem abrufbar ist der Livestream auf den Websites der ARD-Hörfunkanstalten, des European Jazz Network und der Partner in den USA – des Roulette in New York und des US-weiten Jazzsenders WBGO als neuem Medienpartner.
Eine digitale Brücke
Festivalleiterin Nadin Deventer zum digitalen Jazzfest Berlin
Seit Monaten arbeiten wir an unterschiedlichsten Szenarien für das Jazzfest Berlin 2020 im silent green. Seit Anbeginn der Corona-Krise haben wir dabei in einem hybriden Festivalformat gedacht, das sowohl digital als auch live vor Ort funktionieren sollte. Im Sommer hat sich in Gesprächen u. a. mit den Kolleg*innen des Roulette in Brooklyn die Idee einer digitalen Brücke in die USA mit Musiker*innen aus New York konkretisiert. Hinzu gesellten sich Konzerte in acht Landesrundfunkanstalten quer durch die deutsche Jazzlandschaft. Bei all diesen neuen Kooperationen und Formaten begleitete uns stets auch die Sorge, dass all das notfalls auch ohne Zuschauer*innen vor Ort stattfinden müsste. Und jetzt ist klar: Weder in Brooklyn, noch in Berlin und all den anderen deutschen Städten ist Publikum in den Konzerten zulässig. Ich freue mich sehr, dass trotzdem alle 27 Projekte an den vier Festivaltagen wie angekündigt stattfinden können. Wir hoffen gemeinsam mit unseren fantastischen Musiker*innen und Partner*innen, die diesen langen Weg mit uns gegangen sind, umso mehr, dass der Livestream für das internationale Festivalpublikum ein besonderes Erlebnis werden wird.
Die Kernkompetenzen des Jazz
Festivalleiterin Nadin Deventer zur Konzeption des Festivals 2020
Seit der ersten Ausgabe 1964 ist das Jazzfest Berlin Plattform für Musiker*innen aus aller Welt. Besonderes intensiv war all die Jahre lang dabei die Verbindung zu den Musiker*innen aus den USA. In diesem Jahr voller gesellschaftlicher Herausforderungen und politischer Umbrüche – sowie nur wenige Tage nach den US-Präsidentschaftswahlen – baut das Jazzfest Berlin der Coronakrise zum Trotz auf eben diesen transatlantischen Dialog und stellt die kreativen Zentren New Yorks und Berlins ins Zentrum seiner 57. Ausgabe.

Das Jazzfest Berlin
Rund um stilbildende Ikonen des Jazz wie auch junge Positionen aus verschiedensten Stilrichtungen entwirft das Jazzfest Berlin ein Festivalprogramm voller kreativer Grenzgänge und kollektiver Visionen.

Als Berliner Jazztage 1964 gegründet, zählt das Jazzfest Berlin zu Europas ältesten und renommiertesten Festivals seiner Art.

Nach Joachim-Ernst Berendt (1964-72), George Gruntz (1973-94), Albert Mangelsdorff (1995-2000), Nils Landgren (2001, 2008-11), John Corbett (2002), Peter Schulze (2003-07), Bert Noglik (2012-14) und Richard Williams (2015-17) liegt die künstlerische Verantwortung ab 2018 bei der Kuratorin Nadin Deventer.

Während die ersten beiden Festival-Dekaden geprägt waren von den stilbildenden und populären Jazzgrössen aus den Vereinigten Staaten, hat sich das Spektrum inzwischen global geweitet – mit einem ebenso deutlichen wie naheliegenden Schwerpunkt beim gegenwärtigen Jazz europäischer Provenienz.

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